Mozart komponierte über 20 Streichquartette, darunter berühmte Zyklen wie die Mailänder Quartette (KV 155–160) und die sechs Haydn-Quartette. Sein Streichquartett Nr. 19 in C-Dur, bekannt als das „Dissonanzquartett“ (KV 465), zählt zu seinen bedeutendsten Werken. Wichtige Streichquartette Mozarts: Frühe Quartette: Entstanden in den 1770er Jahren, darunter die Mailänder Quartette (KV 155–160) aus den Jahren 1772–1773. Wiener Quartette (KV 168–173): Komponiert 1773 in Wien. Haydn-Quartette (1782–1785): Ein Zyklus von sechs Quartetten, die Joseph Haydn gewidmet sind, darunter das Dissonanzquartett.
Unterteilung und Gruppierungen:
Verfügbar:
In seiner Jugend schuf Mozart zwei authentische Zyklen von je sechs Streichquartetten: KV 155–160 (Nr. 2–7) und KV 168–173 (Nr. 8–13). Zusammen mit ihrem Vorläufer, dem sogenannten „Lodi“-Quartett KV 80 (Nr. 1), ergibt dies insgesamt dreizehn Jugendquartette, die allesamt als frühe Prototypen ihrer Gattung gelten können.
Frühe Periode (Baerenreiter Verlag)
Italienische Quartette (Henle Verlag)
Dieser Band vereint Mozarts frühe Versuche in diesem später so zentralen Genre des Streichquartetts: das erstaunliche „Lodi-Quartett“ KV 80 des erst vierzehnjährigen Komponisten, die drei „Quartett-Divertimenti“ KV 80/73f Die Streichquartette KV 136–138, die sich auch für Kammerorchester eignen, sowie Mozarts erster echter Streichquartettzyklus KV 155–160, entstanden während seiner dritten (nord-)italienischen Reise 1772/73, sind enthalten. Mozarts saubere Partituren aller Kompositionen sind erhalten geblieben, sodass diese Edition auf einer sicheren Grundlage steht. In seinem aufschlussreichen Kommentar widmet Wolf-Dieter Seiffert, der erfahrene Mozart-Redakteur des G. Henle Verlags, dem bekannten Artikulationsproblem „Punkt oder Keil“ einen eigenen, ausführlichen Abschnitt. Das Armida Quartett hat künstlerisch zu dieser Edition beigetragen.
Frühe Wiener Quartette (Henle Verlag)
Nachdem Band IV und III der Reihe mit Mozarts vollständigen Streichquartetten Anfang 2017 bzw. 2019 als Henle-Urtext-Ausgaben erschienen sind, präsentiert Mozart-Experte Wolf-Dieter Seiffert nun Band II in Partitur und Einzelstimmen. Enthalten sind die „Frühen Wiener Quartette“ von 1773, KV 168–173. Einträge im Autograph von Mozarts Vater Leopold legen jedoch nahe, dass die Anordnung der sechs Werke zu einer einheitlichen Quartettreihe auf ihn zurückgeht. In seinem Vorwort präsentiert Wolf-Dieter Seiffert brandneue Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte dieser Quartette. Darüber hinaus gelingt es ihm, gelegentliche Ungenauigkeiten in Dynamik und Artikulation früherer Ausgaben zu korrigieren und so einen neuen, überzeugenden Notentext zu erstellen. Dank der künstlerischen Mitwirkung des Armida Quartetts setzt Band II der Streichquartette neue Maßstäbe in der Mozart-Ausgabe!
Quartett in g-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello
Mozarts Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll, KV 478, ist für Violine, Viola, Violoncello und Klavier gesetzt. Sie wurde 1785 komponiert.
Eine kleine Nachtmusik für Streichquartett
Die Serenade Nr. 13 in G-Dur für Streichquartett, KV 525, im Volksmund als „Eine kleine Nachtmusik“ bekannt, ist eine Komposition von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) aus dem Jahr 1787 für Kammerensemble. Der deutsche Titel bedeutet „eine kleine Nachtmusik“ und sie zählt zu den berühmtesten Werken der klassischen Musik. Die Umstände der Entstehung dieses Stücks sind unbekannt. Das erhaltene Werk besteht aus vier Sätzen: Allegro, Romanze, Menuett und Finale. Ein weiterer Satz gilt jedoch als verloren.
Weitere Streichquartette von Mozart sind auf Anfrage erhältlich.