Das Werk ist Mstislav Rostropovich, einem der größten Cellisten des letzten Jahrhunderts, gewidmet und verlangt dem Solisten außergewöhnliche Hingabe und Konzentration ab, um den expressiven wie technischen Herausforderungen gerecht zu werden. Es beginnt mit einer eindringlichen Fanfare der Blechbläser und bietet dem Solocellisten viel Raum für Improvisation (ganz im Stile Rostropovichs überlebensgroßer Persönlichkeit), untermalt von Momenten unheimlicher Orchesterbegleitung im elegischen Anfangsteil. Darauf folgt ein scherzoartiger Mittelteil, dessen Verlauf durch das Fanfarenmotiv unterbrochen wird. Weiterführende, melancholische Musik für Cello und Orchester, deren bitterer Charakter durch sarkastische Flötenfanfaren noch verstärkt wird, erreicht schließlich einen orchestralen Höhepunkt mit einem leidenschaftlichen Streicherthema, auf das der Solist mit einer lyrischen und ergreifenden Klage antwortet. Ein fulminanter Schlussakt beschließt das Werk mitreißend.