In den Anmerkungen zur Interpretation erläutert der Herausgeber die Mozartschen Interpretationszeichen und vereint damit an zentraler Stelle, was sonst mühsam aus verstreuten Artikeln zusammengetragen werden müsste: Artikulationszeichen wie Bogen, Punkt und Strich, Appoggiaturen, vor allem aber Mozarts Bezeichnungen für die Dynamik, wobei es dem Herausgeber erstmals gelingt, eine Art System zu entdecken, nach dem Mozart die Zeichen offensichtlich gesetzt hat und das über die zu klärende Bedeutung hinaus (Marguerre unterscheidet zwischen Zeichen, die lediglich Register wechseln und solchen, die Nuancen anzeigen) agogische Nuancen intendiert.