Zu Joseph Haydns Lebzeiten wurden Konzerte für Soloinstrumente und Ensemble in der Regel für einen bestimmten Musiker komponiert. Im Falle von Haydns Violoncellokonzert in D-Dur Hob. VII:2 war dies Anton Kraft, erster Cellist im Ensemble Esterházy und später einer der größten Virtuosen Wiens. Diese Komposition für einen besonderen Anlass ist zu einem Meisterwerk für die Ewigkeit geworden; eine vom Komponisten selbst erstellte Partitur aus dem Jahr 1783 ist erhalten. Für diese Ausgabe des Konzerts mit Klavierbegleitung konnte die Haydn-Spezialistin Sonja Gerlach gewonnen werden. Sie bereichert die Urtextausgabe mit einem ausführlichen Vorwort, das auch die Ausführung der Verzierungen und Kadenzen untersucht.