Ludwig van Beethovens Violinkonzert in D-Dur, op. 61, ist eines der bekanntesten und meistgespielten Violinkonzerte der Spätklassik. Es entstand 1806 und wurde am 23. Dezember desselben Jahres im Theater an der Wien uraufgeführt. Beethoven schrieb das Werk für seinen Kollegen Franz Clement, der es ebenfalls unter Beethovens Leitung uraufführte. Der erste Druck des Werkes im Jahr 1808 war jedoch Beethovens Freund Stephan von Breuning gewidmet. Das Konzert fand wenig Anklang und wurde in den folgenden Jahren nur selten aufgeführt.
Ab 1844, siebzehn Jahre nach Beethovens Tod, erlebte das Werk eine Renaissance. Der damals zwölfjährige Joseph Joachim spielte es unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy in London. Seitdem zählt es zu den bekanntesten und meistgespielten Violinkonzerten und wird regelmäßig aufgeführt und aufgenommen.