Das Violinkonzert in D-Dur, op. 61, wurde 1806 von Ludwig van Beethoven komponiert. Die Uraufführung durch Franz Clement verlief erfolglos, und das Werk geriet für einige Jahrzehnte in Vergessenheit, bis es 1844 von dem damals zwölfjährigen Geiger Joseph Joachim mit dem Orchester der London Philharmonic Society unter der Leitung von Felix Mendelssohn wiederentdeckt wurde. Joachim bezeichnete es später als das „größte“ deutsche Violinkonzert. Seitdem zählt es zu den bekanntesten und meistgespielten Violinkonzerten.