Neben dem berühmten Violinkonzert haben zahlreiche weitere Violinwerke Tschaikowskys Eingang in das Standardrepertoire für Violine gefunden. Ein herausragendes Beispiel ist das Scherzo, das vor geistreicher Verspieltheit nur so sprüht. Er komponierte es 1877 für den Geiger Josef Kotek, einen engen Freund und Schüler. Unser Herausgeber, der russische Tschaikowsky-Experte Alexander Komarov, hat dafür gesorgt, dass diese Henle-Urtext-Ausgabe den Quellen absolut treu ist. Er konnte alle Quellen in den russischen Archiven konsultieren und die komplexe Entstehungsgeschichte des Werkes erhellen. Diese Ausgabe ist der Auftakt zu einer Gesamtausgabe aller Werke Tschaikowskys für Violine und Klavier, darunter die Sérénade mélancolique op. 26 und Souvenir d’un lieu cher op. 42.