Die Triosonate Nr. 16 in g-Moll op. 2 Nr. 8 gehört zum sogenannten „Opus 2-Zyklus“, der Georg Friedrich Händel zugeschrieben wird. Ob er jedoch tatsächlich der Komponist war, ist fraglich. Die Autographen gelten als verschollen, und die Triosonaten lassen sich nur schwer in Händels Gesamtwerk einordnen. Trotz der Qualität und Popularität dieses g-Moll-Trios HWV 393 ist seine Authentizität daher zweifelhaft. Die Triosonate ist eine Gattung, die üblicherweise aus mehreren Sätzen besteht und mit zwei Melodieinstrumenten und Basso continuo gespielt wird. Sie entstand zu Beginn des 17. Jahrhunderts und war eine beliebte Besetzung von Kammermusikensembles im Barock. Diese Triosonate von Händel (HWV 393) in der Bearbeitung von Heinz Beyer besteht aus folgenden Sätzen: