Diese Erstveröffentlichung der Sonate in D-Dur basiert auf Bärenreiters Reihe „Camille Saint-Saëns Oéuvres instrumentales complètes“. Obwohl aus Korrespondenz bekannt ist, dass zwei vollständige Autographen existierten, ist uns nur eine unvollständige Autographquelle überliefert, die den ersten Satz und einen Teil des abgebrochenen zweiten Satzes enthält. In seinem letzten Werk für Violoncello stellt Saint-Saëns hochrhythmische Passagen poetischen gegenüber. Diese Kontraste werden durch kühne harmonische Farbwechsel und eine äußerst einfallsreiche thematische Durchführung verstärkt. Diese Sätze werden für Cellisten zu Standardwerken werden.