Sergei Rachmaninows Sonate in g-Moll für Violoncello und Klavier, op. 19, wurde am 20. November 1901 vollendet und am 2. Dezember 1901 in Moskau von dem Cellisten Anatoli Brandukow, dem Widmungsträger des Werkes und einem Freund Rachmaninows, uraufgeführt. Rachmaninow selbst begleitete das Werk am Klavier. Die endgültige Fassung wurde zehn Tage nach der Uraufführung, am 12. Dezember 1901, fertiggestellt.
Rachmaninow betrachtete die Rolle des Klaviers nicht nur als Begleitung, sondern als gleichwertig mit der des Violoncellos. Die meisten Themen werden vom Klavier eingeführt und im Cellostimmusizieren ausgeschmückt und erweitert.