Die Sonate entstand im November 1824, etwa einen Monat nach Schuberts Rückkehr nach Wien von seinem zweiten Aufenthalt in Zseliz. Sie wurde für andere Streichinstrumente, insbesondere für das Cello, bearbeitet.
Das Werk wurde vermutlich von Schuberts Freund Vincenz Schuster in Auftrag gegeben, einem Virtuosen des Arpeggione, eines Instruments, das erst im Vorjahr erfunden worden war. Als die Sonate 1871 posthum veröffentlicht wurde, war die Begeisterung für die Neuheit des Arpeggione längst verflogen, ebenso wie das Instrument selbst.
Das Werk besteht aus drei Sätzen. Eine typische Aufführung dauert etwas über 20 Minuten.