Das Streichsextett Nr. 1 in B-Dur, op. 18 von Johannes Brahms (1859–1860) ist ein lyrisches und klangvolles Kammermusikwerk für zwei Violinen, zwei Bratschen und zwei Violoncelli. Es zählt zu seinen frühesten Kammermusikkompositionen und ist bekannt für seinen melodischen Charakter und seine romantische Wärme.
Komposition:
Das Werk entstand 1859/60 und wurde in Hannover uraufgeführt.
Besetzung:
Es erfordert ein erweitertes Streichquartett, bestehend aus zwei Violinen, zwei Bratschen und zwei Violoncelli.
Sätze: Das Werk besteht aus vier Sätzen:
Bearbeitung:
Brahms bearbeitete den zweiten Satz selbst für Klavier solo. Hintergrund: Dieses Sextett war eines der ersten großen Kammermusikwerke von Brahms und wurde sehr gut aufgenommen; sein lyrischer Charakter wurde gelobt.