Max Reger (1873–1916), geboren im oberpfalzischen Dorf Brand, wurde vom renommierten Musiktheoretiker Hugo Riemann unterrichtet. Nach seinem Studium und einer Tätigkeit als freischaffender Interpret und Komponist in Wiesbaden zog er, von persönlichen Krisen geplagt, nach Weiden und schließlich nach München. Um sich in der Musikszene einen Namen zu machen, ließ er einige seiner kleineren Werke in der „Neuen Musikzeitung“ veröffentlichen. So erschien im November 1901 seine Romanze G-Dur für Violine und Klavier, ein wunderschönes Gelegenheitsstück, ideal für den Musikunterricht oder als ruhige Zugabe nach einem Konzert, auch in einer Bearbeitung für Bratsche und Klavier.