Sebastian Lee lebte von 1805 bis 1887. Er war ein talentierter Musiker und Schüler des Cellisten Johann Prell, der wiederum bei B. Romberg (der uns ebenfalls wohlbekannt ist) studiert hatte. Lee war Solocellist im Orchester der Pariser Oper. Er unterrichtete bis 1868 in Paris und kehrte dann nach Hamburg zurück. Lee leistete einen bedeutenden Beitrag zur Cellotechnik. Er verband seine in Deutschland erworbenen Kenntnisse mit den Pariser Strömungen. Seine Methoden wurden am Pariser Konservatorium anerkannt und angewendet und Louis Pierre Norblin, dem dortigen Celloprofessor, gewidmet. Lees Methoden werden noch heute weltweit verwendet. Und das zu Recht, denn sie tragen wesentlich zu einer guten Cellotechnik bei.
Die Etüden Lee op. 31 sind wunderschöne melodische Etüden für Cellisten, die bereits alle Griffe in der ersten Lage sicher beherrschen. Dies schließt auch die Dur- und Moll-Lagen ein. Wenn Sie mit dem Lagenspiel beginnen möchten, ist dies ein hervorragendes Buch dafür. Die erste bis vierte Lage werden vollständig abgedeckt, zusammen mit einer kurzen Einführung in die Daumenposition. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Herausforderungen, Ihre Bogentechnik zu verbessern.