Weder romantische Dichtung noch eine konkrete Märchenfigur veranlassten Schumann zu dieser Komposition. Heute können wir annehmen, dass der Titel der Stücke, ursprünglich „Romanzen“ genannt, lediglich eine poetische und märchenhafte Welt heraufbeschwören sollte. Vermutlich inspiriert von Mozarts „Kegelstatt“-Trio KV 498, beschäftigte sich Schumann intensiv mit Plänen für ein Werk für diese besondere Instrumentenkombination, deren „einzigartige Wirkung“ ihn begeisterte. Dennoch vergingen fast drei Jahre, bis er einem Verleger diese Werke, die er „mit großem Vergnügen“ geschrieben hatte, zukommen ließ. Die Erstausgabe enthielt eine Violinstimme als Alternative zur Klarinette. Da diese Stimme von Schumann autorisiert wurde, ist sie auch in unserer Urtextausgabe enthalten.