Die Märchenbilder für Klavier und Viola, op. 113, wurden von Robert Schumann im März 1851 komponiert. Das Werk ist dem deutschen Geiger und Dirigenten Wilhelm Joseph von Wasielewski gewidmet. Es besteht aus vier Charakterstücken und ist eine Originalkomposition der Romantik mit der Viola als Hauptinstrument. Schumann gibt nur wenige Hinweise darauf, welche Wesen oder Ereignisse in den einzelnen Sätzen dargestellt werden. Auch seine 1853 entstandene Komposition „Märchenerzählungen“ für Klarinette, Viola und Klavier überlässt die Details der Fantasie der Ausführenden und des Publikums. Das Autograph des Werkes wurde im Mai 2014 von der Library of Congress erworben, wo es derzeit aufbewahrt wird.
Das Werk besteht aus vier Sätzen:
Der vierte Satz basiert auf einem Thema, das dem im dritten Satz von Beethovens 9. Sinfonie (op. 125) eingeführten Thema ähnelt. Ob es sich dabei um einen Zufall handelt, ist nicht bestätigt.