Die Kombination von Larsen Original-, Soloist- und Magnacore-Saiten ist eine weit verbreitete Methode, um Klangfarbe und Projektion eines Cellos in den verschiedenen Lagen zu optimieren. Da jedes Cello anders anspricht, hilft eine solche Mischung, ein Gleichgewicht zwischen Wärme in den Höhen und Kraft in den Tiefen zu schaffen.
Warum diese spezielle Kombination?
Der häufigste Grund für diese Mischung ist der sanfte Übergang zwischen den brillanten Höhen und den tiefen Bässen des Instruments:
- Larsen Soloist (A & D): Diese Saiten werden aufgrund ihrer Fokussierung und Projektion oft für die hohen Saiten gewählt. Sie klingen voller als die Original-Saiten und setzen sich besser im Orchesterklang durch;
- Larsen Magnacore (G & C): Diese Saiten sind bekannt für ihre immense Kraft und ihre reichen Obertöne in der tiefen Lage. Sie bieten mehr Tiefe und einen volleren Klang als die Standard-Larsen-Saiten im Bassbereich, was dazu beiträgt, den Klang des Cellos offener zu gestalten;
- Larsen Original (A oder D): Manchmal wird anstelle der Soloist-Saite eine Original A oder D verwendet, wenn das Cello von sich aus bereits einen sehr hellen Klang hat. Die Original-Saite verleiht dem Klang dann die nötige Wärme und Fülle, um ein Schrillwerden zu verhindern.
Beliebte Kombinationen:
- Die „Kraftvolle“ Mischung: Soloist A & D kombiniert mit Magnacore G & C. Dies erzeugt einen sehr professionellen, solistischen Klang mit maximaler Dynamik;
- Die „Warme“ Mischung: Original A & D mit Magnacore Arioso G & C. Die Arioso-Variante von Magnacore hat eine geringere Spannung, was zu einem runderen, singenden Klang führt, der leichter zu spielen ist;
- Die Balance-Lösung: Manche Cellisten mischen sogar innerhalb der oberen Saiten, zum Beispiel eine Soloist A für zusätzliche Brillanz und eine Original D für einen wärmeren Übergang zu den tieferen Saiten.
Worauf Sie achten sollten
- Saitenspannung: Magnacore-Saiten haben oft eine höhere Spannung. Stellen Sie sicher, dass die Spannung der A- und D-Saite (z. B. mittel oder stark) dazu passt, damit sich der Übergang beim Bogenstrich natürlich anfühlt.