György Ligeti (1923–2006), geboren in Rumänien, wuchs in einer ungarischsprachigen jüdischen Familie auf. Bereits als Teenager komponierte er seine ersten Klavierstücke. 1942 schrieb er sich am Konservatorium ein und studierte Musiktheorie und Orgel. Ein Jahr später wurde seine Familie von den Deutschen verhaftet. Er überlebte die Konzentrationslager, doch der Großteil seiner Familie wurde ermordet.
Seine frühen Kompositionen wurden zunächst mit der Musik von Bartók (1833–1897) verglichen. Ligeti sollte einer der führenden Avantgarde-Komponisten seiner Zeit werden. Er arbeitete mit Mikroklängen und Klanglandschaften.
Ligetis Musik inspirierte Filmemacher, seine Werke für Filmmusiken zu verwenden. Im Jahr 2001 erschien der Film „2001: Odyssee im Weltraum“, der unter anderem Musik von Ligeti enthielt.
Ligeti vollendete sein Violinkonzert 1993. Seine Werke verweben ungarische, bulgarische und jenseitige Klänge: alte Kompositionstechniken, Volksmelodien, Free Jazz, afrikanische Musik und herzzerreißende Dissonanzen. Der Komponist sogenannter Klanglandschaften verwandelt sein Violinkonzert in ein kreatives Chaos.
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