Man kann nur bedauern, dass Beethoven lediglich vier Klavierquartette hinterließ, denn diese vier Werke zählen zu den beliebtesten ihrer Gattung. Drei davon, die Quartette WoO 36, entstanden in Bonn und gehören damit zu den erfolgreichsten Jugendwerken des Meisters. Obwohl sie Mozarts Geist verströmen, sind sie bereits unverkennbar typisch Beethoven. Ein weiterer Beleg für seine Wertschätzung dieser Stücke findet sich in der Wiederverwendung des langsamen Satzes des dritten Quartetts in seiner ersten Klaviersonate op. 2 Nr. 1. Das vierte Quartett stellt eine weitere Fassung des Bläserquintetts op. 16 dar.