Seit Mozart 1778 in Mannheim die Klarinette kennenlernte, liebte er ihren warmen und ausdrucksstarken Klang. Seine Freundschaft mit Anton Stadler, dem Klarinettisten des kaiserlichen Hoforchesters in Wien, inspirierte ihn nicht nur zum Klarinettenkonzert (KV 622), sondern auch zu diesem „Quintett der Quintette“, das zwei Jahre vor seinem Tod entstand. Wie fast alle seine Werke für Klarinette war auch dieses Quintett vermutlich ursprünglich für die Bassettklarinette gedacht. Es ist jedoch nur in zwei posthumen Drucken erhalten, die beide eine Standardklarinette voraussetzen. Diese Drucke bilden die Grundlage unserer Edition. Als zusätzliches Extra enthält der Anhang ein fragmentarisches Allegro in B-Dur für dieselbe Instrumentenkombination.