Die Herbstmusik für Viola und Klavier ist der Pianistin Maria Grazyna Kulka gewidmet. Der Streicherpart der Originalfassung für Violoncello und Klavier (Schott CB 265) wurde für das Kulka Duo überarbeitet. Die Herbstmusik ist mittelschwer und eignet sich für fortgeschrittene junge Streicher, die ihr Repertoire an zeitgenössischer Musik erweitern möchten, sowie für die Teilnahme an Jugendmusikwettbewerben. Nach dem B in Takt 88 kann auf die Fermate eine vom Interpreten improvisierte oder komponierte Viola-Solo-Kadenz und nach Belieben eine kurze Klavier-Solo-Kadenz folgen, die beide in Takt 89 überleiten. Diese Kadenzen können musikalisches Material aus den vorhergehenden Takten weiterentwickeln und auf bereits im Stück verwendete Motive und Techniken zurückgreifen; darüber hinaus sind der Fantasie des Interpreten keine Grenzen gesetzt. Rhythmus, Tempo und Länge der Kadenz können bei jeder Aufführung neu improvisiert werden.