Die Verbindung von musikalischer Melancholie und instrumentaler Virtuosität fesselt Musiker und Publikum gleichermaßen. „Flamenco“ stammt aus der Suite espagnole Nr. 1 des eher unbekannten spanischen Komponisten Rogelio Huguet y Tagell. Ursprünglich als Klaviertrio gedacht, wurde die Suite schließlich für Violoncello solo komponiert. Dies erklärt die zahlreichen Doppelgriffe und Akkordstrukturen, die das gesamte Stück durchziehen und ihm einen vollen Klang verleihen. Ganze Pizzicato-Passagen erinnern an Flamenco-Gitarrenklänge, und lyrisch-klagende Passagen im Mittelteil unterstreichen den typischen Flamenco-Charakter.