Robert Schumanns Fantasiestücke op. 73, die er im Februar 1849 innerhalb von nur zwei Tagen komponierte, wurden erstmals von seiner Frau Clara und dem Klarinettisten Johann Gottlieb Kotte aufgeführt. Ursprünglich unter dem Titel „Soirée Pieces“ veröffentlicht, ließ der Komponist die Werke später unter dem Namen „Fantasy Pieces“ herausgeben und stellte so eine Verbindung zu poetischen Aspekten her. Die im Juli 1849 erschienene Erstausgabe enthielt neben der Klarinettenstimme auch eine Violinen- und eine Cellostimme. Seitdem gehören sie zum festen Bestandteil des romantischen Repertoires für Cello und Klavier. Diese Ausgabe basiert auf dem Text der Erstausgabe sowie auf späteren Korrekturen aus Schumanns persönlichem Manuskript, wobei das erhaltene Kompositionsmanuskript eine wichtige Ergänzung darstellt.