Zoë Martlew (1968) komponiert Musik, die zwischen Welten changiert: kristallklar und roh, komisch und sakral, intim und weitläufig. Ihre Werke verweben uralte Echos mit futuristischen Klanglandschaften und schöpfen aus Mythen, Sprache und Archetypen, um Musik zu schaffen, die zeitlos und zugleich lebendig wirkt. Das Album „Z“ (NMC Records) ist ihr Debüt als Komponistin und die erste Aufnahme, die ausschließlich ihrer eigenen Musik gewidmet ist. Es vereint Stücke, die ihren lebenslangen Weg durch Aufführung, Ritual und kühnes künstlerisches Experiment nachzeichnen.
„Berceuse“ ist eine wunderschöne, melodische Zugabe in der romantischen Cellotradition mit schlichter Klavierbegleitung.