Paul Hindemith studierte Violine am Dr. Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt am Main und spielte anschließend von 1915 bis 1923 an der Frankfurter Oper. Von 1921 bis 1929 war er Bratschist im Amar Quartett, wo er sich aktiv für die Musik seiner Zeit einsetzte. 1927 wurde er zum Dozenten für Komposition an der Universität der Künste Berlin berufen.
Sein Werk ist sehr umfangreich und umfasst mehr als hundert Kompositionen aller Genres. Obwohl er ein leidenschaftlicher Verfechter zeitgenössischer Musik war, fühlte er sich nie zur Dodekaphonie hingezogen. Er verfasste auch mehrere theoretische Werke, darunter die *Unterweisung im Tonsatz* von 1937, in der Hindemith verschiedene Systeme vorstellt, mit denen er die Spannung von Intervallen, Harmonie und Melodie analysiert und zu einer Kompositionstechnik erhebt.
Vier Stücke wurden für Fagott und Violoncello geschrieben.